06.03.2016 9.Etappe

Gerade sitzen wir zusammen und lassen den Tag Revue passieren. Es gab eine Geiselnahme, einen abhanden gekommenen Zylinder, wie sahen unsere ersten Kamele und ein Flugzeug, dass so hoch steht, dass man nicht mehr einsteigen kann und das Beduinenzelt ist weg.

Jetzt zu den Details!
Der Tag begann vergleichsweise relativ entspannt. Erst gegen 9.00 Uhr starteten wir heute. Als erstes steuerten wir die Post an, Linda hatte Postkarten geschrieben und wollte sie jetzt verschicken. Aber auch in Maroko hat die Post am Sonntag geschlossen. Sie nimmt die Karten jetzt mit nach Dahkla und versucht sie dort los zu werden.
Als nächstes waren waren wir tanken, das letzte mal teuer, ab jetzt ist der Treibstoff zollfrei.
Bereits heute früh beim Anlassen klang Christians BMW etwas anders. Bei einem genaueren Soundcheck stellte Holger fest, das ein Zylinder fehlt. Für uns Laien stellte sich jetzt die Frage „Wo ist der hingekommen?“ Zuletz bin ich gestern immer hinter Christian gefahren. Wegfliegen habe ich ihn nicht sehen. Er muss also noch irgendwo im Auto liegen und auch Christian hat die Hoffnung, dass er ihn noch wiederfindet.

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Jedenfalls führte uns unser Weg heute bis kurz vor Layoune. Unter anderem auch durch Tan-Tan. Dort stoppten wir, wie wahrscheinlich alle Rallyeteilnehmer am Kreisel.

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Auch am großen Loch machten wir halt.

Und später auch am Flugzeug. Dieses steht jetzt allerdings an einer anderen Stelle als noch 2014 und hat ein viel höheres Podest.Oder bin ich nur zu alt geworden? Ich habe es jedenfalls nicht bis auf das Flugzeug geschafft. Im Gegensatz zum Rest habe ich es zumindest versucht. Durch die bereits hereingebrochene Dunkelheit und unseren engen Zeitplan war das Ganze allerdings zum Scheitern verurteilt.

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Bei einem Zwischenstop an den ersten Dünen passierte dann das Unglaubliche. Eulchen, ein Teammitglied des Arzgebigskeises flatterte davon, direkt von meinen Lupo. Ich habe Eulchen in mein Team aufgenommen und halte sie oder ihn jetzt als Geisel. Ein Bekennerschreiben habe ich bereits versendet. Die Rückführung scheiterte bis jetzt noch an den fehlenden Forderungen. Mir sind bis jetzt einfach noch keine eingefallen.

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Recht spät kamen wir heute beim Beduinen an. Leider ist hier nichts mehr, wie es einmal war. Kamel war alle und das große Beduinenzelt ist weg. Ein einfaches Menü mit Hühnchen sollte 12 Euro (hier ein kleines Vermögen) kosten. Wir haben dankend abgelehnt und haben uns selbst verpflegt. Wirklich zu empfehlen ist dieser Platz jetzt nicht mehr. Schade eigentlich.

One thought on “06.03.2016 9.Etappe

  1. Annelie

    Das arme Eulchen :-( Das möchte soooo gerne wieder zu seinen Besitzern. Ich hoffe die Geiselnahme nimmt ein gutes Ende !! ;-)..Viel Spass noch..

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